Anpassung der Verkehrsregelung für parkende LKW in Ammelshain

Naunhof, den 18.03.2026

Parkende LKWs in der Straße Am Bauernholz in Ammelshain und damit einhergehende Verunreinigungen sind schon lange ein Problem. Über lange Zeit hinweg wurde bereits versucht, dieses in den Griff zu bekommen. Ziel der Stadt war und ist es, die Situation zu ordnen und gleichzeitig berechtigte Interessen aller Beteiligten zu berücksichtigen. Zuletzt wurde aus diesem Grund in der Straße ein zeitlich begrenztes beidseitiges Parkverbot für LKW angeordnet. In der Folge wichen zahlreiche Fahrzeuge dadurch aber auf angrenzende Nebenstraßen aus, was dort zu einer erhöhten Belastung und vermehrten Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern führte.

Zwischenzeitlich fand auch eine Verkehrsschau unter Beteiligung der Polizei statt, bei der die Situation vor Ort begutachtet und mögliche Lösungsansätze erörtert wurden. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wird die aktuell temporär aufgestellte Beschilderung noch einmal örtlich angepasst. Rechtsseitig der Straße wird die bestehende Beschilderung um ca. 130 Meter nach vorne verlegt werden (ca. 30–50 Meter vor den Gartengrundstücken). Dadurch soll LKWs im Bereich der Einfahrt zur Straße Am Bauernholz ein längeres Parken, auch nachts, ermöglicht werden. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite bleibt das bestehende generelle Parkverbot für alle Fahrzeuge weiterhin bestehen.

 

Hintergrund und Einordnung: Es ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass LKW-Fahrerinnen und -Fahrer gesetzlich verpflichtet sind, vorgeschriebene Lenk- und Ruhezeiten einzuhalten. Der vorgesehene Bereich ist grundsätzlich geeignet, um diese Ruhezeiten einzuhalten. Gleichwohl ist sich die Stadt der damit verbundenen Auswirkungen bewusst und bemüht sich um eine ausgewogene Lösung. Das Parken von LKWs komplett in der Straße zu verbieten, bewirkt das Ausweichen auf andere Straßen im Ortsteil - an Wohnhäuser. Dies führt zu neuen Problemlagen und Beschwerden aus der Bevölkerung. Mit der nun vorgesehenen Anpassung soll daher ein praktikabler Kompromiss getestet werden.

Unabhängig davon wird die Stadt weiterhin prüfen, ob zusätzliche geeignete Flächen für das Abstellen von LKW gefunden werden können. In diesem Zusammenhang ist auch eine Abstimmung mit der Stadt Grimma vorgesehen, insbesondere im Hinblick auf mögliche Parkmöglichkeiten für LKW im Bereich der BAB 14.

 

Auch diese Regelung stellt zunächst eine Testphase dar. Der Gemeindevollzugsdienst (GVD) wird weiterhin regelmäßige Kontrollen durchführen. Sollte sich die neue Variante als geeignet erweisen, ist vorgesehen, die verkehrsrechtliche Anordnung dauerhaft umzusetzen.

 

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